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Juli 2009

Die Pferde zeigen, wie man wirkt

Erschienen am 31. Juli 09 in Bild der Frau, Heft Nr. 32

Bild der Frau

Mai 2009

Führungsstil am Pferd geübt, 25.5.09 im Sonntagsjournal in Bremerhaven

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Wenn Pferde reden könnten, TrainerKontaktbrief Mai 2009

Rollenspiel der anderen Art

Martina Richter

Pferde reagieren auf Stimmungen, Körperspannung und Emotionen, die wir selbst oft nur unzureichend wahrnehmen. Aber genau diese sind die elementaren Grundlagen, um vertrauensvoll, souverän und klar mit Menschen umzugehen, seien es Kunden, Teilnehmer oder Mitarbeiter, um gemeinsam ein Ziel zu erreichen!

Vor circa 6 Jahren hatte ich ein außergewöhnliches Erlebnis: Meine Freundin hatte schon immer Pferde und Hunde. Wir waren am Stall verabredet, um einen gemeinsamen Termin wahrzunehmen. Sie rief mir zu, zwei Pferde am Führstrick aus der Box zu holen und sie auf die Weide zu bringen. Da ich in Eile war und mich aufgeregt habe, dass sie noch nicht fertig war, preschte ich in die Box und versuchte, ein Pferd am Halfter zu schnappen. Weit gefehlt. Das Pferd wich zurück und legte die Ohren an (ein Alarmsignal). Ich versuchte es mit dem anderen, es gelang mir, den Führstrick einzuhaken, doch das Pferd verweigerte jegliche Bewegung. Uff – wir hatten es doch eilig. Meine Freundin kam, nahm gemütlich die Pferde, die ihr willig auf die Koppel folgten.

Nun begann für mich eine Lehrstunde nach der anderen. Heute weiß ich: Was beide Pferde spürten, waren meine Nichtachtung, meine innere Ungeduld und Hektik. Lange sprach ich mit meiner Freundin über die Wirkung meines Verhaltens und der Auswirkung im Verhalten der Pferde. Je mehr ich das Verhalten der Tiere mit meinem Verhalten in Verbindung brachte, umso klarer und deutlicher wurde mir dieser einzigartige Spiegel.

Ging es mir als Trainerin und Führungskraft nicht ähnlich? Weshalb verweigerten mir die einen die Gefolgschaft, warum leisteten mir andere grundlos Widerstand? Und was war wirklich mein Anteil daran, bewusst oder unbewusst?

Meine Neugier trieb mich immer wieder in den Stall, immer wieder in die Begegnung mit den Pferden, immer wieder stellte ich mich selbst diesem ehrlichen Feedbackgeber, um meine innere Stimmung, Einstellung zu überprüfen. War ich gelassen, klar in meinem Ziel, folgte mir das Pferd. War ich eher aufgewühlt, ungeduldig, nervös, bekam ich es sofort durch die Reaktion des Pferdes zu spüren.

Daraus entwickelte ich, gepaart mit meinen eigenen Erfahrungen als Vertrieblerin, als Trainerin und Führungskraft und mit der Unterstützung meiner vierbeinigen Co-Trainer das „Abenteuer Führung“.

Der Co-Trainer ist ein Pferd, kein Mode-Gag, sondern heute schon eine etablierte, andere Art von Rollenspiel. Weshalb?

Pferde sind Herdentiere und kommunizieren im Wesentlichen über Körpersprache. Als Fluchttiere verfügen sie über sehr fein gestimmte Sinne. Jedes Spiel der Ohren oder Zucken der Nüstern hat Kommunikationscharakter. Entsprechend sensibel sind Pferde für Körpersprache, also auch im Umgang mit Menschen. Ein Pferd reagiert nicht auf Worte, sondern auf Verhalten und Ausstrahlung. Diese Eigenschaften machen es zu einem hervorragenden Lernpartner, seine Reaktionen sind ein klarer Spiegel für unser Auftreten und unsere Art, in Kontakt zu gehen. Nach dem Prinzip: „Wenn Du nicht führst, führe ich!“

Pferde reagieren auf Stimmungen, Körperspannung und Emotionen, die wir selbst oft nur unzureichend wahrnehmen. Aber genau diese sind die elementaren Grundlagen, um vertrauensvoll, souverän und klar mit Menschen umzugehen, seien es Kunden, Teilnehmer oder Mitarbeiter, um gemeinsam ein Ziel zu erreichen!

Das Konzept ist seit drei Jahren mit Verkäufern, mit Trainern und Führungskräften aktiv erprobt

Diese ungewöhnliche Art von Seminar hilft Menschen bei der Wahrnehmung von Verhaltensmustern und Stärkung der eigenen Persönlichkeit als Mensch, als Führungskraft, als Trainer und Coach oder als Vertriebsmitarbeiter. Es handelt sich um eine sehr effiziente und ehrliche Form der persönlichen Standortbestimmung.

Die Führungstools

• Vertrauen und Respekt,

• Klarheit in meiner verbalen und nonverbalen Kommunikation,

• Entschlossenheit im eigenen Handeln,

• Gelassenheit in kritischen Situationen,

finden sich in meinem sehr praktisch ausgelegten Seminar wider.

Wer sich auf das „Abenteuer Führung“ einlässt, benötigt weder Kenntnisse über Pferde, noch muss er reiten können. Dieses Seminar findet nur in Augenhöhe mit dem „Co-Trainer“ Pferd statt. Wir arbeiten im geschützten Raum einer Koppel oder einer Reithalle.

Teilnehmerstimmen

• „Die Übungen sind sehr lebendig im Gedächtnis geblieben und erinnern mich in schwierigen Situationen nicht so schnell in die alte Falle zu tappen, sondern mich eindeutiger und klarer zu verhalten.“

• „Ein bisher einmaliges Erlebnis, das ich bisher noch nie in einem meiner zahlreichen Führungsseminare erlebt habe. Die gewonnene Klarheit hilft mir unendlich in meiner Arbeit als Regionalbereichsleiter.“

• „Diese Art der Bewusstseinserweiterung durch ein Tier ist für mich erstmals annehmbar, weil nicht manipulierbar.“

Kooperation möglich

Sie sind neugierig geworden, wollen sich selbst auf den Prüfstand stellen, sich neu ausrichten, sich weiter entwickeln?

Sie suchen als Trainer, als Akademie ein außergewöhnliches Seminarkonzept, dass mit allen Sinnen erlebbar und ganzheitlich ausgerichtet ist, mit dem Sie Ihr eigenes Seminarangebot ergänzen könnten?

Dann sprechen Sie uns an.

Wir freuen uns auf Sie.

Januar 2009

Mit Pferden die Augen öffnen, HAZ 24.01.09

Geschrieben von Frau Perrevoort, erschienen in der HAZ am 24.01.09

„Ich helfe Menschen, sich selbst besser wahr zu nehmen.“

Ein Satz, der nicht nur schwer wiegt, er ist auch nicht leicht zu verstehen. Martina Richter hat ihn gesagt: 52 Jahre, ehemalige Finanzberaterin und – direktorin, eine „Menschenflüsterin“. Sie weiß, wo der Schuh im Inneren des Einzelnen drückt, hat sich mit ihrer Geschäftsidee „Abenteuer Führung“ spezialisiert auf Kommunikation von Führungskräften.

„Gravierende Fehler werden im Kontakt zwischen Chef und Mitarbeiter oft gemacht“, weiß die Unternehmerin auch aus eigener Erfahrung. Jahrelang war sie fest in leitender Position angestellt – 2001 dann der Schlussstrich. Martina Richter machte sich selbstständig, seit 2004 die bundesweite einmalige Idee das Pferd als hochsensibles Tier mit in das Coaching-Konzept aufzunehmen.

Warum Pferde? „Pferde vermitteln durch Stärke und Größe Respekt“ – wie ein Chef. Bloß: Sie lassen sich nicht durch Positionen, Titel und Äußerlichkeiten weder beeinflussen noch beeindrucken. Hier fängt die Arbeit von Martina Richter an. Ein Pferd spürt, wenn einer Person die Authentizität (Echtheit) fehlt.

Beispiel: Ein Kunde von „Abenteuer Führung“ gibt dem Pferd das Kommando, aus dem Stall zu kommen. Er zieht, zerrt, schließlich ein ärgerliches: „Jetzt aber!“ Doch das Pferd folgt ihm nicht. „Hier liegt der Grund klar auf der Hand. Der Kunde schafft es nicht, die Führung zu übernehmen. Ähnlich verhält es sich wahrscheinlich in seinem wahren Leben. Schlimm für die Mitarbeiter.“ Das Pferd führt also gnadenlos vor Augen, wo die eigenen Schwächen liegen.

So einfach wie es klingt, ist es aber nicht. „Um die Dinge, die zwischen Mensch und Tier passieren, richtig deuten zu können, dafür braucht man einiges“, sagt Martina Richter mit Nachdruck. Schließlich liegen vor ihrer Geschäftsidee und Umsetzung des Konzepts jahrelange, harte Arbeit und Ausbildung.

Dezember 2008

Schlusspunkt, Broschüre-IHK Lüneburg-Wolfsburg Dezember 2008

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